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U15w: Saison 14/15 mit einem Lächeln auf dem Feld beendet

Ungeschlagener Turniersieger in Mammendorf

Wir, das heißt die Mädels der U15 des TSV 1880 Wasserburg hatten an diesem Wochenende bei einem Turnier in Mammendorf die Möglichkeit unser Können nach der ohnehin erfolgreichen Saison noch einmal gegen andere, zum Teil etwas ältere, Teams unter Beweis zu stellen.

Nach der ungewohnten Anreise mit dem Zug, taten wir uns am Anfang des ersten Spieles gegen die Mädchen des MTSV Schwabing schwer ins Spiel zu finden. Unsere Gegner standen plötzlich in der Zone und verteidigten den Raum, eine Regel, die es in der U15 noch nicht gab; ein ungewohntes Gefühl. Doch mit der Zeit kamen wir in Fahrt, wussten durch unsere Schnelligkeit zu überzeugen und führten zur Halbzeit, bei verkürzter Spielzeit, mit 24:12. In der zweiten Hälfte konnten wir an der Leistung anknüpfen, variierten zwischen Wurf oder Pass, verteidigten was das Zeug hielt und gewannen letzten Endes deutlich 50:16. Das Besondere an diesem Sieg war, dass nach einem astreinen Buzzer-Beater ohne Ringberührung von Youngster Hannah Raithel (2002) drei Sekunden vor dem Ende, alle Spielerinnen zu Punkten kamen: Bei Anika Brichta und Stella Mashas machte sich das fleißige Training bezahlt, sie durften in den ersten Fünf beginnen, konnten die ersten Körbe ihrer noch jungen Basketball-Karriere erzielen und Lucie Besemer konnte nach einer Saison „Zwangspause“ endlich wieder aktiv ins Geschehen eingreifen und sich gleich bei ihrem ersten Spiel (so wie auch bei allen anderen) erfolgreich in die Scorer-Liste eintragen.

In der Pause bis zum nächsten Spiel konnten wir unsere Fähigkeiten als Schiedsrichter testen, uns nebenher beim Fußball und beim Klettern austoben oder einfach die letzten Stunden zusammen als U15 genießen. Am Anfang des zweiten Spieles konnten wir all die positive Energie mit in die Partie nehmen und waren den, mit nur geringer Spielerdecke angereisten, Bad Tölzerinnen ab der ersten Minute spielerisch überlegen. Durch deren aggressive Spielweise war zwar der Punktestand anfangs relativ ausgeglichen, allerdings hatten wir mit Polina Fuks eine sehr starke Verteidigerin an Bord, welche immer wieder unter den Brettern für Ordnung sorgte. Auch Theresa Stechl wusste in diesem Spiel zu überzeugen: Sicher versenkte sie Mitteldistanzwürfe ohne mit der Wimper zu zucken über ihre Gegner hinweg und verwandelte erkämpfte Rebounds zu Punkten. Schließlich war auch diese Partie sicher in unserer Hand und wir hatten bei einem Endstand von 60:34 den zweiten Sieg in der Tasche.

Auch jetzt hieß es noch einmal in der Freizeit zwischen den Begegnungen eine Pfeife in den Mund zu nehmen, aber auch die Gehirnwendungen wurden bei einem Mathe- und Logik-Quiz trainiert. Um 20:00 Uhr stand das letzte Spiel des Tages auf dem Plan, das gegen die Gastgeber aus Mammendorf. Das Spiel, ein ganz besonderer Anlass: Zum einen „Das Mutter-Tochter-Duell!“ Unsere Trainerin Tanja Lehnert durfte gegen ihre Mutter coachen. Zum anderen „Das Ende einer super Saison – noch einmal in dieser Konstellation auf dem Feld!“ Schon nach den ersten Minuten war zu erkennen, dass wir nicht umsonst in der Saison hart trainiert hatten, denn auch hier waren wir der Favorit. Unsere Trainerin dachte sich eine neue Regel für uns aus: Jede von uns durfte nur noch einmal dribbeln und musste dann den Ball weiterpassen. Das bereitete uns anfangs echt Kopfzerbrechen, denn auch die Schiedsrichter waren in den Plan eingeweiht, doch nach ein paar Angriffen führte es zu einem Zusammenspiel, das sogar den gegnerischen Fans anerkennendes Klatschen entlockte. Manuela Scholzgart wusste durch haargenaue Pässe ihre Mitspieler gekonnt in Szene zu setzen und durch ihre Sprints Fastbreaks zu Punkten zu machen. Auch Leoni Klemm konnte ihre Stärken offen zeigen: Ein Mitteldistanzwurf nach dem anderen fiel in den Korb und als schnelle große Spielerin machte sie es ihren Gegnern nicht leicht ihr Tempo mitzulaufen. Das Endergebnis waren 47 erzielte Punkte, Punkte die sehr wertvoll waren, denn wir hatten es geschafft die beste Teamleistung im Angriff auf das Parket zu legen, das unser Coach je von uns gesehen hat. Stolz durften wir uns die Medaille zum ungeschlagenen Turniersieger umhängen lassen.

Ein ganz besonderes Lob hatte sich zudem Katharina Heppel verdient, die, genauso wie Hannah Raithel, heuer noch in der U13 gespielt hatte, und bei diesem Turnier in der Altersklasse U16 eine sehr überzeugende Leistung abrufen, mit einer bärenstarken Verteidigung und dem kompromisslosem Zug zum Korb überzeugen konnte.

28.06.2015 18:38 Alter: 5 Jahr(e)

Kreisliga Südost weiblich

Trainer: Manuela Scholzgart

Jahrgang 2004/2005

 

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